Vorträge

Lobpreisabend - Impuls von Pater Rudolf Ehrl

Redaktion am 04.02.2025

Rudolf Ehrl Impuls beim Lobpreisabend Bild: Wolfgang Bayer / Bearbeitung Thomas König

„Ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel“. Diese Überschrift setzte Pater Rudolf Ehrl über seinen Impuls beim Lobpreisband am 01. Februar in der Lobpreiskirche in Passau-Neustift. Hier der Text zum Nachlesen:

Ein Licht das die Hei­den erleuch­tet und Herr­lich­keit für dein Volk Israel“

Seg­nung der Kerzen

Wir fei­ern heu­te das Fest der Dar­stel­lung des Herrn, im Volks­mund Mariä Licht­mess genannt. Wir fei­ern, dass Maria und Josef das klei­ne Jesus­kind heu­te, 40 Tage nach sei­ner Geburt, in den Tem­pel hin­ein­tra­gen und es Gott dar­brin­gen. Jesus kommt in den Tem­pel, in das Haus sei­nes Vaters. Das pas­siert auch heu­te: Heu­te kommt Jesus in sei­nen Tem­pel, in sei­ne Kirche.

Las­set uns beten.

Gott, du Quell und Ursprung allen Lichtes,

du hast am heu­ti­gen Tag

dem grei­sen Sime­on Chris­tus geoffenbart

als das Licht zur Erleuch­tung der Heiden.

Seg­ne † die Kerzen,

die wir in unse­ren Hän­den tragen

und zu dei­nem Lob entzünden.

Füh­re uns auf dem Weg des Glau­bens und der Liebe

zu jenem Licht, das nie erlö­schen wird.

Dar­um bit­ten wir durch Chris­tus, unse­ren Herrn.

Der Gott der Väter

Herr, Gott Abra­hams, Isaaks und Isra­els (Men­dels­sohn, Elijah)

Ex 3 (2 Mose 3)

4Der Herr sah, dass Mose vom Weg abbog

und sich die Erschei­nung anse­hen wollte.

Da rief ihn Gott mit­ten aus dem Dornbusch:

»Mose, Mose!«

Er ant­wor­te­te: »Hier bin ich!«

5Gott sprach: »Komm nicht näher! Zieh dei­ne Schu­he aus!

Der Ort, auf dem du stehst, ist hei­li­ges Land.«

6Weiter sprach er: »Ich bin der Gott dei­ner Väter,

der Gott Abra­hams, Isaaks und Jakobs.«

Da ver­hüll­te Mose sein Gesicht.

Er hat­te Angst davor, Gott zu sehen.

7Der Herr sprach:

»Ich habe die Not mei­nes Volks in Ägyp­ten gesehen.

Die Kla­ge über ihre Unter­drü­cker habe ich gehört.

Ich weiß, was sie erdul­den müssen.

Jer 32,38 Sie wer­den mein Volk sein, und ich wer­de ihr Gott sein.

Ex (2 Mose) 29,45 Ich wer­de mit­ten unter den Israe­li­ten woh­nen und ihr Gott sein.

Lev (3 Mose) 26,12 Ich wer­de mit­ten unter euch leben. Ich will euer Gott sein und ihr sollt mein Volk sein.

Enge Ver­bin­dung:

Gott und sein Volk Israel

Wech­sel­haf­te Geschichten

Tun – Erge­hens Zusammenhang“

Gehor­sam → Wohlstand

Unge­hor­sam → Strafe

Lukas 20 Fra­ge nach der Auf­er­ste­hung der Toten

37Dass Gott die Toten auf­er­we­cken wird, hat Mose schon

bei der Begeg­nung am Dorn­busch deut­lich gemacht:

Er nennt den Herrn ›den Gott Abrahams,

den Gott Isaaks und den Gott Jakobs‹.

38Gott ist doch nicht ein Gott der Toten,

son­dern der Lebenden.

Mk 7,24 Jesus und die kanaa­näi­sche Frau

»Ich bin nur zu Isra­el gesandt, die­ser Her­de von ver­lo­re­nen Schafen.«

Mt 10 Sen­dung zu den Israeliten

5Diese zwölf Jün­ger sand­te Jesus aus.

Er for­der­te sie auf:

»Nehmt kei­nen Weg, der zu den Hei­den führt!

Und geht in kei­ne Stadt, die den Sama­ri­tern gehört!

6Geht statt­des­sen zu den ver­lo­re­nen Schafen:

den Men­schen, die zum Volk Isra­el gehören!

7Geht zu ihnen und ver­kün­det ihnen:

Das Him­mel­reich kommt jetzt den Men­schen nahe!‹

Viel spä­ter

Nach Lei­den, Ster­ben und Auf­er­ste­hen: Sen­dung bis an die Gren­zen der Erde.

Bot­schaft der Erlö­sung für alle Men­schen, ins­be­son­de­re für die, die bereit sind IHM zu begeg­nen und sich von IHM füh­ren zu lassen

Mt 2 Da kamen Stern­deu­ter aus dem Osten nach Jerusalem.

- Stern­deu­ter aus dem Osten

- Anzahl der Gaben: drei

- Rück­schluss auf die Zahl der Per­so­nen: drei

→ Hl. Drei Könige

→ Über­lie­fe­rung: Ver­tre­ter der Hei­den­völ­ker aus den drei damals bekann­ten Kontinenten

Lk 2 Fest der Begegnung

Mariä Licht­mess: Jüdi­scher Brauch der Reinigung

Opfer­ga­be für ein­fa­che Leu­te: zwei Turteltauben

Fest­be­zeich­nung nach Vat II: Dar­stel­lung des Herrn

im Zen­trum: Jesus als Kleinkind

Neben der gefor­der­ten Opfergabe:

Begeg­nung mit zwei alten Menschen

Sime­on

- gerecht und fromm

- vom Hl. Geist erfüllt

- Ver­hei­ßung: den Mes­si­as sehen,

den Chris­tus, den Gesalb­ten Gottes.

29Nun lässt du, Herr,

dei­nen Knecht, wie du gesagt hast, in Frie­den scheiden.

30Denn mei­ne Augen haben das Heil gesehen,

31 das du vor allen Völ­kern berei­tet hast,

32ein Licht, das die Hei­den erleuchtet,

und Herr­lich­keit für dein Volk Israel.

Han­na

37bSie hielt sich stän­dig im Tem­pel auf

und dien­te Gott Tag und Nacht mit Fas­ten und Beten.

38Zu der­sel­ben Stun­de trat sie hinzu,

pries Gott

und sprach über das Kind

zu allen, die auf die Erlö­sung Jeru­sa­lems warteten.

- Pro­phe­tin

- hoch­be­tagt (84 Jahre)

- Die­ne­rin Gottes

Auf­ent­halt im Tempel

Fas­ten

Beten

Spre­chen über das Kind

Zwei alte Men­schen von Gott ergriffen

hin­ge­führt, den Erlö­ser zu schauen

- so ganz anders als erwartet!

Wei­ter­ge­ben, was ihnen geschenkt ist.

Für uns

Von Gott gerufen

durch sei­nen Sohn erlöst

Ihn erlebt und erfahren

Nicht für uns behalten

Jün­ge­rin­nen und Jün­ger sein

Ver­kün­den.


Text: Pater Rudolf Ehrl SM

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